The Coast Is Always Changing

“We look out upon the sea,
the coast is always changing,
I’ll bring my camera out to sea,
my heart is always changing…”

 Maxïmo Park – The Coast Is Always Changing

 

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[101] In eine europäische Stadt reisen, in der ich noch nicht war

  Als ich in Schottland war, habe ich mir mal die Zeit genommen, die Gegend rund um Edinburgh zu erkunden. So landete ich in der kleinen Stadt Penicuik. Es ist nur eine Busfahrt von Edinburgh entfernt und besonders viel gibt es dort auch nicht zu sehen. Auf dem Bild sieht man die Town Hall, in deren Nähe man einen kleinen Park und eine winzige Einkaufsstraße findet.

Alles in allem also nicht besonders groß, dafür aber ganz niedlich :) Da Penicuik mit dem üblichen Day Ticket für Edinburgh erreicht werden kann, ist es sicherlich nicht verkehrt, mal vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild zu machen. Wer einen kleinen Eindruck vom schottischen Leben außerhalb der Hauptstadt erhaschen möchte, kann sich die Zeit nehmen. Die Fahrt dahin ist auch sehr angenehm und vor allem führt es einen durch wunderschöne Landschaften…

[101] Crieff besuchen

Wer weiß, warum wir gerade nach Crieff gefahren sind, obwohl es dort laut Touristeninfo NICHTS zu sehen gibt, bekommt 100 Gummipunkte ;) Obwohl es nicht stimmt, dass es gar nichts zu sehen gibt: sie haben wunderschöne Parks mit lustigen Namen, viele Hunde, keine oder nur sehr winzige Bürgersteige (ich meine, das ist schon ein Phänomen für sich) und viele Hügel. Sehr viele. Unangenehm viele.

Wer nach Crieff reist, sollte übrigens wissen, dass die meisten Restaurants erst um 16 Uhr öffnen und dass die Suche nach Essbarem nicht ganz so einfach wird. Aber hey, sie haben ein Subway, das ist doch mal was. Das soll nun alles nicht so klingen, als würde ich Crieff schlechtmachen wollen! Mir hat es sehr gefallen, weil es so typisch britisch und knuffig aussieht – man sollte nur wissen, dass man keinen ganzen Tag einplanen muss. Die Fahrt von Edinburgh und wieder zurück hat uns übrigens 15 Pfund gekostet – ein sehr guter Preis für fast zwei Stunden Fahrt, wie ich finde.

[101] Nach Schottland reisen

Das habe ich Mitte Oktober getan. Mit Easyjet ging es ab ins schöne Schottland, wo die Wiesen grün, der Himmel grau und die Busse billig sind (zumindest verhältnismäßig). Wir blieben ein paar Tage in Edinburgh, eine kleine aber feine Stadt, die trotzdem ein paar ganz nette Sachen zu bieten hat. Das Schloss sollte man sich mal ansehen, vor allem, weil man von dort aus einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat. Die meiste Zeit sind wir einfach nur herumgelaufen oder -gefahren und haben geschaut, wohin es uns trägt. so landeten wir auch mal im Umland, z.B. an dem Campus der Tiermedizin oder in Penicuik, einer kleinen Stadt etwa 45 Minuten entfernt vom Stadtzentrum. Das Wetter war sehr wechselhaft, wurde aber als „das typische schottische Wetter“ beschrieben – ah, wenigstens etwas Authentisches erlebt.

Alles in allem weiß ich nicht, was ich viel darüber schreiben soll – wir haben nichts Spektakuläres oder ungewöhnliches in Edinburgh getan oder erlebt. Wir waren im Kino, haben uns durch verschiedene Fressbuden getragen, waren in Pubs oder sind durch die Straßen getigert. Edinburgh ist eine Reise wert und auch durchaus viel bezahlbarer als London, was Verpflegung, Transport und Unterkunft angeht.

[101] Einen Film im Freiluftkino sehen

Es ist schon ein bisschen her, seit ich diese Aufgabe erfüllt habe, aber ich kam irgendwie nicht dazu, darüber zu berichten. Ich wollte mir einen Film im Freiluftkino ansehen, weil ich finde, dass das etwas Besonderes ist. In Kinosälen ist es meist zu warm und irgendwie nervt es, dass man sich nicht mal was zuflüstern kann, ohne alle anderen zu nerven.
Im Freiluftkino ist das ein bisschen anders – es ist sowieso nie ganz ruhig durch umliegenden Verkehr und das leise Flüstern verliert sich im offenen Raum. Ich habe schon öfter Filme unter freiem Himmel gesehen, doch das ist schon ein bisschen her. Es war mal wieder an der Zeit dafür.

Ich war in dem Freiluftkino Rehberge in Berlin und habe mir dort „Paulette“ angesehen, eine ziemlich schwarze Komödie. Ich möchte mich eigentlich nicht allzu sehr über den Film auslassen, da ich ihn bereits ein paar Wochen zuvor in der Sneak Preview gesehen hatte und daher schon kannte. Das Feeling des Kinos war aber ziemlich gut. Es gab ausreichend Platz und obwohl es unter der Einflugschneise des Flughafen Tegel liegt, konnte man die Flieger gut ausblenden. Mich hat es jedenfalls nicht gestört.
Ärgerlich war jedoch, dass der Film über eine Stunde später angefangen hat als angegeben – keine Ahnung warum. Das scheint dort aber nicht die Regel zu sein und es kann ja mal passieren, aber wenn man einen weiten Heimweg hat, ist das nicht so schön.

Trotzdem war die Atmosphäre schön und der Film gut, so dass mir der Abend positiv in Erinnerung bleiben wird.

Flugplatzfest Gatow

Flugzeuge sind gut, Flugzeuge sind toll, Flugzeuge sind faszinierend! Aus diesem Grund habe ich am 07.09. beim Flugplatzfest in Gatow vorbeischauen müssen. Dort, am Militärhistorischen Museum, waren verschiedene Flieger ausgestellt, es konnten zahlreiche Informationsstände besucht werden, Kinder konnten auf Hüpfburgen herumspringen und für die Großen gab es Bier und Bratwurst. Mich haben am meisten die größeren Maschinen interessiert, zum Beispiel diese Douglas C-47B 20DK ‚Dakota‘, die dem Platz von der Royal Australian Air Force bereitgestellt wurde. Viele dieser Douglas-Maschinen wurden während der Berliner Luftbrücke eingesetzt und daher als Rosinenbomber bezeichnet.

Eine weitere Maschine, die man sich ansehen konnte, war die Transall C-160D im Bild rechts. Sie wurde von der Bundeswehr als Transportflugzeug verwendet. Besonders gut fand ich, dass man in die Maschine hineingehen und sich das Cockpit anschauen konnte. Mich begeistern Knöpfe und Hebel ja immer, vor allem, wenn man sich ansieht, wie viele davon im Cockpit verstreut sind :D Echt interessant, wie man dieses riesige Teil in die Luft bringen und dann auch noch präzise steuern kann.

Für die nicht so Flugzeugbegeisterten (ich meine, warum nicht?) gab es aber auch etwas zu sehen: die Vorführungen der Rettungshundestaffel des DRK. Bei diesem Programm wurde gezeigt, was die kleinen und großen Vierbeiner alles so können müssen, um als funktionaler Rettungshund eingesetzt werden zu können und wie sie dafür ausgebildet werden.  Die Hunde liefen über Wippen, Bänke, krochen durch Tunnel und fanden versteckte Kinder in kleinen Holzboxen :D Als Belohnung gab es Leckerlis oder Spieleinheiten.

Alles in allem ein gelungener Tag. Das Museum ist auch ohne Flugplatzfest immer einen Besuch wert und dazu auch noch kostenlos! Wer Interesse hat, kann ja mal dort vorbeischauen. 

Bloglovin‘

Ich habe mich mal bei Bloglovin‘ angemeldet, wer meinen Blog dort verfolgen möchte, darf das gerne tun. Wer nicht weiß, was Bloglovin‘ ist: im Grunde eine Seite, auf der man seinen Blog anmelden kann, sodass er von Bloggern sämtlicher Plattformen verfolgt werden kann. Das ist praktisch, wenn man nicht den WordPress-Reader benutzen kann, um die besten Blogs da draußen zu lesen ;)

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