Parade’s End

Ich bin fasziniert von Parade’s End und kann nicht genau sagen, weshalb. Es liegt nicht am Plot, denn ich kann Liebesgeschichten nicht ausstehen – vor allem nicht jene, die sich zu einer verwirrenden Dreiecksbeziehung entwickeln. Außerdem fällt es mir wahnsinnig schwer, dem Inhalt zu folgen, da ich manchmal nicht recht verstehe, was die Personen sagen. Benedict Cumberbatchs Charakter, Christopher Tietjensspricht in einem merkwürdigen Dialekt und neigt dazu, in seinen nicht vorhandenen Bart zu nuscheln. Manchmal überkommt mich der Drang, in den Fernseher greifen und seine Zähne auseinanderzuziehen.

Ich denke, was die Serie für mich sehenswert macht, sind die beeindruckenden Aufnahmen. Ich habe Freude daran, Perspektiven zu erkunden und lasse mich von grandiosen Landschaftsaufnahmen inspirieren und begeistern – und die Szenerie in Parade’s End ist bisher eine der besten, die ich jemals in einer Serie erlebt habe. Da stimmt einfach alles: Licht, Komposition und das Motiv. Pure Liebe.

Obwohl ich nicht sagen kann, von der eigentlichen Geschichte begeistert gewesen zu sein, so haben diese Aufnahmen doch sehr viel dazu beigetragen, dass ich die Serie genießen konnte und die fünf Folgen unvergesslich waren.